Gönn dir eine Pause
Wenn du aufgewühlt bist, kann es verlockend sein, das ganze Gespräch sofort hinter dich zu bringen. Wenn es sicher ist zu warten, kann eine kurze Pause dir helfen wahrzunehmen, was du eigentlich sagen möchtest. Eine Pause bedeutet nicht, so zu tun, als sei alles in Ordnung.
Trenne den Moment von der Geschichte
Schreibe zwei kurze Zeilen: „Was ist passiert?“ und „Was habe ich daraus gemacht?“ Zum Beispiel ist „Das Geschirr stand noch in der Spüle“ eine Beobachtung. „Ich bin dir nie wichtig“ ist eine Interpretation. Beides kann auf etwas Wichtiges hinweisen, aber es ist nicht dasselbe.
Finde das Anliegen dahinter
Vielleicht möchtest du Hilfe, Klarheit, Rückversicherung oder eine konkrete Vereinbarung. Statt deine Partnerin oder deinen Partner zu bitten, ein anderer Mensch zu werden, erwäge eine konkrete Bitte: „Können wir vor dem Abendessen entscheiden, wer was macht?“
Wähle einen Zeitpunkt, keinen Überfall
„Ist jetzt ein guter Zeitpunkt, zehn Minuten zu reden?“ lässt Raum für eine Antwort. Wenn jetzt kein guter Zeitpunkt ist, frag, wann es passen würde. Eine klare Rückkehrzeit kann sich anders anfühlen, als das Thema einfach fallen zu lassen.
Sicherheit zuerst
Diese Vorschläge sind für gewöhnliche Meinungsverschiedenheiten. Wenn du dich bedroht, kontrolliert oder unsicher fühlst, konzentriere dich auf deine Sicherheit und suche passende Hilfe vor Ort. Ein besserer Satz kann Missbrauch nicht lösen.


